«Gläserne Verwaltung» im Netz

Die neue Homepage der Stadt Frauenfeld ist wesentlich informativer und benutzerfreundlicher. Neu können via Internet auch sämtliche städtischen Reglemente heruntergeladen werden.

«Mit der Überarbeitung der Homepage löse ich das einzige Versprechen ein, das ich im Wahlkampf gemacht habe», sagte gestern im Rathaus Stadtammann Carlo Parolari, der seit 1. April im Amt ist. Es sei von Beginn weg klar gewesen, dass der neue Internet-Auftritt bis zum Eidgenössischen Schützenfest aufgeschaltet werden soll – was alle Beteiligten gefordert habe und dank grossem Einsatz erreicht werden konnte. «Nun haben wir eine gläserne Verwaltung – denn sämtliche Formulare und Reglemente können via Online-Schalter bezogen werden», sagte der Stadtammann dazu weiter. So können zum Beispiel ein Heimatschein, ein Schriftenempfangsschein-Duplikat oder Einzahlungsscheine vom Steueramt bestellt werden – wodurch sich ein «Gang auf die Gemeinde» erübrigt. Durch die neue Homepage werden erhebliche Einsparungen erwartet – «denn damit kann auf das aufwendige Verschicken von Formularen verzichtet werden», erklärte der Stadtammann dazu.

Angebot erheblich erweitert

Mit dem neuen Internet-Auftritt, der seit gestern Morgen aufgeschaltet ist, wird das bisherige Informationsangebot vervielfacht. So sind neben den acht Verwaltungsabteilungen der Stadt auch Rubriken wie zum Beispiel «Politik», «Wirtschaft» und «Tourismus & Gastro» zu finden. Daneben liefert die Kamera auf dem Rathausdach weiterhin Panoramabilder ins Netz. Die Aktualisierungen dieser Homepage werden neu auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und ihrer Betriebe vorgenommen. Sie werden laufend geschult und müssen für die Betreuung dieser Homepage keine externe Hilfe mehr in Anspruch nehmen. Auf diese Weise sei eine noch grössere Aktualität gewährleistet.

Gestaltet wurde die Homepage vom Frauenfelder Internet-Multimedia-Service Backslash von Huber & Co. AG, die Projektleitung oblag dem städtischen Info-Chef Fredi Marty. Auf 40 000 Franken beläuft sich der Kredit für die Neugestaltung der Visitenkarte auf der Datenautobahn – sie wurde im letzten Monat übrigens pro Tag von rund 800 Besuchern aufgerufen.

www.frauenfeld.ch