eGov Fokus 1/2010: Interoperabilität und Standards

Das Thema «Interoperabilität und Standards» wird am eGov-Fokus 1/2010 am 23. April aus verschiedensten Blickwinkeln präsentiert.

E-Government hat sich als Thema in den letzten Jahren flächendeckend durchgesetzt. Immer mehr Gemeinden, Kantone oder auch der Bund bieten Services in elektronischer Form an. Die dabei entstandenen, gewachsenen Lösungen sind nicht selten in einer Business-Silo Architektur anzutreffen – die Funktionalitäten sind vorrangig auf eine Behörde ausgerichtet. Um bezüglich der Maturität von E-Government-Services einen Schritt weiterzukommen, müssen diese immer mehr Behörden-übergreifend betrachtet werden. Die Interaktion mit benachbarten oder fremden Systemen ist dabei eine unumgängliche Anforderung.

Die vernetzte (Arbeits)-Welt stellt hohe Ansprüche an die Interoperabilität der Behördensysteme. Nicht selten verlangt es gar ein durchgängiges Verbundsystem. Standards leisten dabei einen wichtigen Beitrag, damit Komponenten verschiedener Ämter und verschiedener föderaler Ebenen Informationen untereinander austauschen können. Ohne die Vereinbarung von Schnittstellen und Protokollen wird Interoperabilität ein Traum bleiben. Wer gemeinsam interagieren will, muss eine gemeinsame Basis aushandeln – also einen Standard definieren. 

Es werden konzeptionelle Grundlagen und Praxiserfahrungen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich zu Standards und Interoperabilität vorgestellt. Unterschiedliche Ansätze von Standardentwicklung und –anwendung werden ebenso aufgezeigt wie Voraussetzungen, Risiken und Erfolgsfaktoren für deren Umsetzung.

Weitere Information sind auf der Veranstaltungsseite zu finden.