Mein erster Feature Request für Railo

Mischa Sameli, Geschäftsführer & Leiter Entwicklung

Dass ich railo cool finde, ist vermutlich kein Geheimnis mehr. Weshalb dies so ist und sich vermutlich auch nicht so schnell ändern wird, zeige ich gerne anhand eines kleinen Beispiels auf: einem Feature Request, einem Wunsch also.

Gestern ist mir wieder einmal aufgefallen, dass ich im Railo-Administrator, der Web-Administration von Railo und damit dem CF-Admin-Pendant, den Namen des Datenbank-Mappings im Nachhinein nicht mehr anpassen kann. Ein Feature, das ich im ColdFusion-Administrator sehr geschätzt habe, denn so konnte ich jeweils verschiedene Datenbankstände oder sogar verschiedene Datebanktypen zum Testen verwenden, ohne im Quellcode der Applikation irgendwelche Einstellungen anzupassen.

Problem erkannt, aber was nun? Ein Post in der Usergroup bei Google war sicher ein Versuch wert. Und prompt kam Antwort von höchster Stelle. Ich solle doch einen Feature Request erstellen. Klar doch, mach ich doch gerne. Nur ist das Bugtracking-Tool von JBoss nicht gerade so einfach zu bedienen, wie ich mir das wünschen würden. Nachdem die Registrierung und das Eintragen eine halbe Stunde später aber geklappt hatte, war der Job erledigt. Und ein erhebendes Gefühl, auch einmal einen Betrag zur Verbesserung von Software geleistet zu haben konnte sich einstellen. Wenig später kam schon ein Mail vom Bugtracker. Es musste sich also was getan haben an meinem Eintrag. Hatte ich etwas falsch gemacht? Nein, weit gefehlt. Der Status wurde geändert auf "Coding in Progress". Wow! Mir fehlten die Worte. Klar, das Feature ist ein kleiner Fisch und nichts, was einem Entwickler Kopfzerbrechen bereitet, aber trotzdem: Railo nimmt seine User ernst, und das macht das Unternehmen sympathisch und das Produkt vertrauenswürdig.