Arbeitstechnik: Pomodoro Technique

Mischa Sameli, Geschäftsführer & Leiter Entwicklung

Gerade bin ich über eine interessante Arbeitstechnik gestolpert, die zwar nicht neu ist, aber von der ich noch nie gehört habe: Pomodoro Technique. Selbst für Tomaten-Verächter eine interessante Methode, Dinge auch wirklich zu erledigen, respektive sich aufs wesentliche zu konzentrieren.

Beginnen wir mit einer Geschichte:
A cucumber and an artichoke walk into a bar.
Cucumber:
How was your working day?
Artichoke: Terrible, I didn't get anything done.
Cucumber: How come, were you lazy?
Artichoke: No, I ran on every track that appeared, all day long.
Cucumber: Was that your intention in the morning?
Artichoke:
No, when I came to office, I was totally committed to completing and delivering a new printing feature.
Cucumber: But, you didn't do that?
Artichoke: No, I was almost constantly interrupted with important requests for doing other things.
Cucumber:
And these requests were more important than your printing feature?
Artichoke:
I didn't compare.
Cucumber:
And you completed nothing – neither the printing feature, nor the important requests?
Artichoke:
How could I complete so many things in just one day?
Cucumber: I didn't ask if you completed many things, I asked if you completed anything.
Artichoke:
No, nothing was completed.
Cucumber:
What about focusing on one single activity for 25 minutes and then, after a short break, comparing any new requests with the one you were working on, to see which one has the highest priority; and then following your new priorities?
Artichoke:
Great idea! Is there a name for that?
Cucumber:
Indeed, it's the Pomodoro Technique

Na? wer kennt dieses Thema nicht? Worum geht es bei der Technik also? Oder wie wendet man sie an? Im Wesentlichen geht es darum, alles in 25 Minuten Blöcke einzuteilen. Eine Küchenuhr hilft dabei – und daher kommt auch der Name. Also 25 Minuten mit voller Konzentration zu Werke zu gehen – und dabei keine Störungen tolerieren. Danach eine kurze Pause einlegen und den nächsten 25-Minuten-Block angehen. Nach 4 Blöcken eine längere Pause einschalten. So einfach, und doch schafft man es meistens nicht, mindestens mir geht es so. Weil wir halt soooooo viele Ablenkungen haben und uns generell nicht lange auf eine Sache konzentrieren können.

Zur Pomodoro-Methode habe ich ein bebildertes PDF entdeckt, ist zwar auf englisch, aber man versteht es sicher. Downloaden, es lohnt sich. Mittlerweile kann auch das PDF auf der Seite des Erfinders Francesco Cirillo wieder heruntergeladen werden. PC-Benutzer finden unter workrave.org oder code.google.com/p/pomodorotimer eine digitale Küchenuhr, die fix auf 25 Minuten programmiert ist. Für Mac-User gibt es auch etwas, ausprobieren konnte ich die Tools aber nicht gerade. Ein Versuch lohnt sich auch jeden Fall.